Wanderung auf den Staffelberg bei Hauzenberg am 19.06.2022

Dass ein 793 hoher Berg in der nächsten Heimat durchaus schweißtreibend erklommen werden muss, stellten 9 Mitglieder der Waldvereinssektion Dreisessel am Sonntag fest. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde der Staffelberg bei Hauzenberg erklommen, geführt von Lorenz Wurm und Christa Hartl. Ausgehend vom Freudensee führte der Weg entlang des Naturschutzgebietes am Staffelbach bald in steiles, steiniges Gelände, bis der Gipfel mit Aussichtsturm und Kreuz in ca. 2 Stunden erreicht war. Bei einer ausgiebigen Rast wurden die Reserven bald wieder aufgefüllt und der Abstieg angetreten. Die Einkehr in Wolfi`s Hütte rundete den gelungenen Wandertag ab.

Bericht und Fotos: Christa Weber

Wanderung um den Bärenstein O/Ö am 15.05.2022

Bei herrlichem Frühjahrswetter starteten 11 Mitglieder der Waldvereinssektion Dreisessel zur Wanderung auf den Bärenstein bei Aigen/Schlägl. Am Treffpunkt Panyhaus erzählte Walter Bermann kurz die Geschichte des historischen Gebäudes. Der Rundweg führte dann durch schönen Wald mit den im Frühjahr verschiedenen Grüntönen der Bäume und Sträucher, freie Flächen luden unterwegs zum Blick auf den im Tal liegenden Lipno-Stausee ein. Auf einer Steintreppe wurde der 1077 m hohe Fels des Bärensteins erklommen. Ein Gipfelkreuz ziert die imposante Felsburg mit schöner Rundsicht auf umliegende Höhen und Berge, der große Moldaustausee liegt direkt zu Füßen. Ein lohnender Abstecher zum Hochbuchetfelsen gab den Blick auf den im Tal liegenden Ort Aigen/Schlägl frei, der alle begeisterte. Nach 2 1/2 Stunden wurde der Ausgangspunkt erreicht, in Oberhaag wurde der schöne Tag mit gutem Essen und Gesprächen beendet.

Bericht und Fotos: Christa Weber

Kultur- und Frühlingsfahrt nach Falkenberg/Opf. am 24.04.2022

Nach 2jähriger Coronapause konnte die Sektion Dreisessel wieder eine Kulturfahrt durchführen. Ziel der diesjährigen Kultur- und Frühlingsfahrt war Falkenberg in der Oberpfalz.

23 Teilnehmer zusammen mit der Nachbarsektion Freyung erkundeten am Sonntag den 24. April den Markt und die Burg Falkenberg. Die Burg liegt auf einem Felssporn hoch oberhalb der Tirschenreuther Waldnaab.
Nach der 3 stündige Anfahrt hatten die Teilnehmer allerdings Hunger und deswegen führte sie ihr erster Weg direkt ins Wirtshaus. Im historischen Gasthof „Roter Ochse“ wurden Hunger und Durst gestillt. Einige Teilnehmer kosteten auch das berühmte Zoiglbier.
Gestärkt erklomm die Gruppe wieder den Burgberg, wo sie von Herrn Schreiner (Verein Forum Falkenberg-Freunde der Burg e.V.) erwartet wurde. Dieser führte unsere Gruppe durch alle Ebenen der Burganlage. Wir erfuhren, dass die Burg urkundlich schon im 12. Jahrhundert erwähnt wurde und eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich hat. Herr Schreiner berichtete u.a. dass der preußische Botschafters Friedrich Werner Graf von Schulenburg die Burgruine erwarb und sie in den 30er Jahren des 20. Jh. zu neuen Leben erweckte. Bis Kriegsende war die Burg in der Hand der Familie von der Schulenburg. 2008 hat der Markt Falkenberg die Burg wieder erworben und sehr aufwändig renoviert. Neben den wechselvollen, historischen Fakten der Burggeschichte erläuterte Herr Schreiner an Hand eines Videos Leben und Wirken des Grafen von Schulenberg. Dieser wurde (im Zusammenhang mit dem Aufstand vom 20. Juli 1944) im November 1944 hingerichtet. Das Video über die historischen Ereignisse erzeugte Betroffenheit bei den Teilnehmern und regte zum Nachdenken über das aktuelle Zeitgeschehen an.
Nach einer feierlichen Einweihung 2015 wurde die Burg wieder eröffnet. Die Burgmauern beherbergen seither die Museumsgalerie mit historischer Ausstellung, das Standesamt und ein Hotel.
Zum Schluss ging Herr Schreiner auf die Besonderheit des historischen Braurechts des Marktes ein. Ein für den Hausgebrauch hergestelltes Bier wird „Zoiglbier“ genannt. Leider war die Brauerei, entgegen der Vorplanung, geschlossen.
Die restliche Zeit des Tagesausflugs konnten die Teilnehmer frei gestalten. Einige erkundeten den Ort etwas genauer, andere besichtigten die Kirche Sankt Pankratius, oder spazierten zum Kommunbrauhaus, an die Waldnaab oder zum Netzbach. Eine kleine Gruppe wanderte zum Wackelstein um die Burg.

Auch wenn die Sonne es nicht so gut mit uns meinte, aber mit vielen neuen Eindrücken traten wir um 17:00 Uhr die Heimreise an.

Bericht: Lydia Saiko

Fotos: Dr. Peter Dillinger und Lydia Saiko

Wanderung rund um Sonnen am 20.03.2022

Bei sonnigem, aber sehr windigen Wetter starteten pünktlich zum Frühlingsanfang 16 Mitglieder der Waldvereinssektion Dreisessel zur Wanderung in der näheren Heimat rund um Sonnen. Maria und Karl Wiesmeier führten auf schönen Wegen die Gruppe. Die verschiedenen Ausblicke waren sehr interessant, anfangs ging der Blick nach Osten zum noch schneebedeckten Dreisesselhauptkamm bis Hochficht, während im Westen die Stadt Hauzenberg mit Staffel- und Ruhmannsberg sichtbar wurden. Über Niederneureut ging der Weg zurück, das letzte Stück wurde auf dem Planetenweg, der von Oberfrauenwald (Pluto) nach Sonnen (hier die maßstabgetreue Sonne im Vergleich zu den Planeten) führt. Mit der Einkehr beim Andorfer-Wirt ging der schöne Wandertag zu Ende.

Bericht und Fotos; Christa Weber

Bericht in der PNP

Winterwanderung auf dem Sinnesweg am 20. Februar 2020

Eine 16köpfige Wandergruppe startete am 20. Februar unter Führung von Olga Kremsreiter am Stausee Riedelsbach, der sich noch im winterlichen Kleid zeigte. Der Weg führte auf teils noch schneebedeckten Wegen und einigen schönen Ausblicken auf dem Sinnesweg über Campingplatz Lackenhäuser nach Klafferstraß. Verschiedene Tafeln mit Sprüchen aus dem Leben begleiteten die zweistündige Wanderung. Die Einkehr beim Kani-Wirt beendete den schönen Tag.

Absage

Aufgrund der aktuellen Pandemieentwicklung muss die Adventsfeier am 5.12.2021 auch heuer wieder abgesagt werden.

Auch das für Sonntag, 28.11.2021 geplante Altbaierische Adventssingen findet nicht statt

Fahrt nach Fürstenstein am 7.11.2021

Da Corona-bedingt im letzten Jahr die Kurzwanderung bzw. der kulturelle Spaziergang ausgefallen ist, konnte er in diesem Jahr am 07. November stattfinden. 14 vollgeimpfte Mitglieder der Sektion nahmen daran teil. Ziel war Fürstenstein im Dreiburgenland mit der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt. Ein ehemaliger Oberministrant erwartete die Gruppe vor der Kirche. In einem Diavortrag erläuterte er eindrucksvoll Bau und Geschichte des Schlosses und der Wallfahrtskirche. Beim Rundgang im Kirchengebäude erfuhren wir, dass die Kirche direkt an das Schloss angrenzt und im 17. Jahrhundert „nach der Gnadenkapelle zur Schwarzen Madonna von Altötting“ erbaut wurde. Schwerpunktmäßig ging die ortskundige Führung auf die letzte Renovierung und künstlerische Ausführung des Kirchenbaues ein. Nachdem der Segen der Schwarzen Madonna mit einem Lied erbittet wurde, kehrten die Teilnehmer ein zum Mittagessen. Psychisch und physisch gestärkt erkundete anschließend die Gruppe das hinter dem Schloss gelegene Naturdenkmal „Hoher Stein“. Dem Nebel zum Trotz erlebten die Teilnehmer wieder Geselligkeit in der Gemeinschaft und konnten dabei auch die herrliche Kulturlandschaft vor unserer Haustür auf sich wirken lassen.

Bericht & Fotos: Lydia Saiko

Abschlußwanderung zum Dreisessel am 17.10.2021

Die jährlich stattfindende Abschlußwanderung der Waldvereinsssektion Dreisessel führte auch heuer zum vereinseigenen Schutzhaus auf dem Dreisessel. Vom Startpunkt Böhmerwalddenkmal in Lackenhäuser führte Walter Bermann die 20köpfige Gruppe auf dem Witikosteig zum Hausberg. Den Weg säumen einige zeitgenössige Kunstwerke, deren Themen aus Schriften von Adalbert Stifter stammen. Der Weg selbst ist benannt nach dem großen Werk des Dichters „Witiko“. Nach knapp 2 Stunden wurde das Ziel erreicht, im Gasthaus warteten schon die „Nicht-Wanderer“. In geselliger Runde wurde das Mittagessen eingenommen,  gestärkt an Leib und Seele wurde der Rückweg angetreten.

Bericht: Christa Weber
Fotos: Lilly Vos

Wanderung zum Falkenstein am 19.09.2021

Mit dem Ziel großer Falkenstein 1315 m starteten bei wolkigem, frischen Wetter 16 Mitglieder des Waldvereins Sektion Dreisessel . Von Zwieseler Waldhaus wurde auf der Wanderlinie Eibe mäßig und kontinuierlich auf einem Waldweg über Wurzeln und Steine der kleine Falkenstein 1190 m erreicht. Ein mächtiges Felsmassiv lockte einige Unenwegte auf den Gipfel. Am Fuß des Felsen befindet sich ein kleiner, eindrucksvoller Urwaldrest. Nach ca. 2 Stunden erreichten die Wanderer, geführt von Koni Kremsreiter, den Gipfel des großen Falkensteines auf 1315 m. Die auf dem Gipfelmassiv befindlichen Totenbretter und die kleine Kapelle, errichtet 1987 durch den Naturpark Bayerwald, geweiht dem HL. Franziskus, wurden besichtigt. Das vor zwei Jahren erbaute Unterkunftshaus interessierte natürlich die Wanderer besonders, es wurde ein schmackhaftes Mittagessen z.T. im Haus und auf der Terrasse eingenommen. Nach dieser ergiebigen Pause wurde der Rückweg angetreten. Dieser führte auf ehemaligen Waldwiesen zum Ruckowitzschachten auf 1150 m. Auch die roten Hochlandrinder befanden sich noch auf der freien Fläche des Schachtens mit seinen alten, verwitterten Bäumen. Ausblicke auf den nebelumhangenen großen Arber luden die Wanderer immer wieder zum Stehen und Bewundern ein. Über abgestorbene Fichten und liegenden Baumleichen wurde das Urwaldgebiet Mittelsteighütte erreicht. Dieses urtümliche Gebiet wurde schon vor dem 1. Weltkrieg unter besonderen Schutz gestellt. Nach ca. 2 Stunden wurde wieder der Ausgangspunkt Zwieseler Waldhaus erreicht und natürlich wurde im historischen, ältesten Wirtshaus des Bayerischen Waldes eingekehrt. Einige Wanderer besuchten auf der Heimfahrt noch die sehr interessante, neuromanische Herz-Jesu-Kirche in Ludwigsthal. Die besondere Atmosphäre dieser Kirche mit den vielen Ausmalungen ist beeindruckend. Ein sehr gelungener Wandertag ging zu Ende.

Bericht: Christa Weber Fotos: Koni Kremsreiter