Wanderung Nationalparkzentrum – Lusen

17.03.2024 – Fahrt und Wanderung Nationalparkzentrum – Lusen in Neuschönau.
Bei herrlichem Frühlingswetter starten wir um 9.00 Uhr am Busbahnhof Waldkirchen. Wir fahren in den Nationalpark und treffen uns mit weiteren Wanderfreudigen am Parkplatz Hans-Eisenmann-Haus.
Wir sind insgesamt 20 Personen und haben uns mit dem Ranger Markus Graf von Pro Nationalpark verabredet. (Spende von Uwe Vos)
Wir erfahren, dass der Nationalpark Bayerischer Wald der größte Nationalpark in Deutschland ist und der Nationalpark Sumava in Tschechien noch größer ist.
Wir waren fast 3 Stunden unterwegs und haben eine Menge Interessantes gelernt. Die Entstehung der Parks vor über 50 Jahren, den Sinn eines Nationalparks, „Natur, Natur sein lassen“, den Tieren, die bei uns mal heimisch waren und heute unter Schutz stehen, über Besucherlenkung von jährlich 1 Million Besuchern und viel Interessantes mehr erfahren wir von unserem Ranger.
Zum 50-jährigen Jubiläum hat der Park für das Tierfreigelände 3 große offene Terrarien für heimische Schlangen spendiert bekommen. Die Kreuzottern haben sich für uns in der Sonne geaalt.
Vorbei an vermoderten Bäumen, die fast 100 Jahre brauchen um sich aufzulösen und von Pilzen befallene Buchen. Wir erfahren, dass die sogenannte „Huadasau“ (ein Baumschwamm) früher nicht nur zum heizen verwendet worden ist, sondern ihr Innenleben als Lederersatz für Hüte verarbeitet wurde.
Wir haben neben Enten, Rebhuhn, Eule, Wisente, Elch, Vögel auch einen dicken Braunbären als Highlight zu Gesicht bekommen.
Nach der tollen Führung und den sehr interessanten Ausführungen wurde dann ins Café Eisenmann eingekehrt. Anschließend haben noch einige das Hans-Eisenmann-Haus besucht und auch noch 3 Filme angeschaut. Nach einem herrlichen sonnigen aber auch noch frischem Frühlingssonntag traten wir die Heimreise an.

Bericht u. Fotos von Lilly Vos.

Winterwanderung Altreichenau

Neureichenau. Die Waldvereinssektion Dreisessel war am 04.02.2024 bei einer Winterwanderung unterwegs, bei der am Loipenstüberl in Altreichenau gestartet wurde. Trotz wolkenverhangenem Himmel begrüßte Wanderführerin Helga Ascher 14 Teilnehmer am Ausgangspunkt, die sie dann auf dem Rundweg über die Brennerhütte zur Mammuttanne führte. Weiter ging es in Richtung Branntweinhäuser und über den Adalbert-Stifter-Radweg wieder zurück zum Ausgangspunkt. Helga Ascher lieferte dazu jede Menge Hintergrundwissen, aber auch so mancher Teilnehmer hatte zusätzlich Informationen und Geschichten parat, so dass daraus ein gemeinsames Erkunden wurde. Den Wandertag beschlossen die Teilnehmer mit einer Einkehr im Gasthof Strohmaier in Haidmühle.

Text: Poth/PNP
Bilder: Helga Ascher

Weihnachtsfeier auf dem Dreisessel

Am Samstag, den 09.12.2023 findet um 14.00 Uhr die Besinnliche Adventfeier auf dem Dreisessel im neu renovierten Dreisesselschutzhaus statt. Es wird ein Bus eingesetzt, Abfahrt am Busbahnhof Waldkirchen um 13 Uhr. Es gibt ebenfalls ein Shuttle vom Parkplatz bis zum Dreisesselhaus. Bitte Anmeldung bis 05.12.2023 bei Lilly Vos: Tel. 08581-3959

Fahrt nach Saldenburg am 12.11.2023

Jedes Jahr im Spätherbst steht ein kultureller Spaziergang auf dem Programm der Waldvereinssektion Dreisessel. Die Wettervorhersage war zwar nicht berauschend, dennoch trafen alle 14 angemeldeten Teilnehmer zum Start am Busbahnhof Waldkirchen ein. In Fahrgemeinschaften ging es, wie in den letzten beiden Jahren zuvor, ins Dreiburgenland. Diesjähriges Ziel war die Saldenburg. Der Wettergott meinte es gut, und trockenen Fußes erreichten wir vom Parkplatz aus den Burgberg. Dort angekommen, wurden wir von Herrn Andreas Klessinger empfangen. In einer sehr interessanten und amüsanten Weise brachte er uns die Geschichte und die Architektur dieser Burg näher. Auch über den Burgherrn „Ritter Allein in der Glücksburg“ wie sich Ritter Heinrich Tuschl, lt. den historischen Ausführungen von Herrn Klessinger, selbst nannte, wusste er schaurig, sagenhaftes zu berichten. Unter dem jetzigen Besitzer, dem Jugendherbergswerk, wurde die „Waldlaterne“ wie die Burg wegen ihrer Bauform auch genannt wird, aufwändig denkmalgeschützt restauriert. Eine herrliche Aussicht konnte die Gruppe auf dem zum Burgareal gehörigen Burgturm genießen. Herr Klessinger begleitete nach der Burgführung die Wanderer zur Saldenburger Kirche, worin die Gruppe den Ausführungen des ehemaligen „Ministranten Andreas“ aufmerksam folgte. Wir verabschiedeten uns von Herrn Klessinger und machten uns auf zum Saldenburger See. Nach dem Verzehr der mitgebrachten Brotzeit an dessen Ufer, fand der diesjährige Kulturgang überraschenderweise doch noch bei Kaffee und Kuchen seinen Ausklang in geselliger Runde.

Bericht: Lydia Saiko, Fotos: Lydia Saiko und Maria Garnitz

Abschlusswanderung zum Dreisessel am 15.10.2023

Die Abschlusswanderung stand leider unter keinem guten Stern,
denn nur sieben Wanderer trotzten einem extrem schlechten Wetter.
Vorstand Walter Bermann und 6 Begleiterinnen traten bei Regen am
Rosenberger Gut, der droben auf dem Hausberg in Schneetreiben überging,
und den Bergrücken in ein weißes Kostüm rückte, zu dieser Wanderung an.
Bei einem vorzüglichen Mittagessen wurde ein kleiner Rückblick auf das
Wanderjahr 2023 und den doch sehr aufwändigen Sanierungsaufwand des
Schutzhauses gehalten.
Nach einem Plausch mit dem Bergwirt Phillip Schmöller und einem Schnappserl das
Phillip der Wanderrunde spendierte, ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt,
bei dem wieder eines zum Vorschein kam, er gibt kein schlechtes Wanderwetter,
sondern nur schlechte Wanderkleidung.
Wegen Schneetreiben gibt es leider kein Foto.

Bericht: Walter Bermann

Historische Führung am Dreisessel

Am 30. September fand eine historische Führung mit dem Titel „Grenzgänger“ am Dreisesselhaus mit Kreisheimatpfleger Dr. Leonhard Bürger statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Heimat- und Museumsverein Waldkirchen organisiert. Zusammen wanderte die Gruppe vom Dreisesselhaus zum nahen gelegenen Hochstein. Unterwegs gab es viele interssante Geschichten und Bilder zur Historie des Berges. Im Anschluss kehrte die Gruppe beim neunen Dreisesselwirt Philipp Schmöller ein um ein historisches Menü zu genießen.

Bilder und Text: Markus Garnitz

Waldvereinssektions-Mitglieder erkunden die Fuchssteinrunde

Neureichenau. Die Waldvereinssektion Dreisessel steuerte bei ihrer monatlichen Wanderung den Fuchstenstein, eine eher unbekannte Felsformation, an. Die Wanderführerin Helga Acher konnte am Treffpunkt Loipenstüberl in Altreichenau, wo auch der Ausgangspunkt der Wanderung war, 23 Mitglieder und Freunde der Sektion begrüßen. Bei ihrem fundierten Rundgang sahen die Teilnehmer ihre Waldheimat in einem eher unbekannteren Licht. Die Gruppe marschierte am Fuchsenstein vorbei in Richtung „Schwabengrube, wo vier Täler zu einer wunderschönen Lichtung zusammenlaufen. Über einen schmalen Feld- und Wiesenweg gelangten sie zur der bekannten „Brennerin“, deren Namensgebung die ehemaligen Glashütten waren. Helga Ascher lieferte dazu jede Menge Hintergrundwissen, aber auch so mancher Teilnehmer hatte zusätzlich Informationen und Geschichten parat, so dass daraus ein gemeinsames Erkunden wurde. Die idyllisch gelegene „Brennerhütte“ liegt in einem geschützten Gebiet auf einer Lichtung, an dem sich ein kurioses Wasserspiel befindet, bestehend aus einem Wasserrad mit Generator und einem Antrieb für eine sich drehende Polizistenpuppe. Die Hütte ist nicht bewirtschaftet, lädt aber zu kurzem Verweilen ein. Der Weg zu ihr säumen geschnitzte, liebevoll bemalte Figuren. Die Gruppe strebte dann entlang des Baches die Kneippanlage an, dessen Platz allerdings der Biber für sich vereinnahmt hat. Nach einer kurzen Pause ging es für die Teilnehmer bergauf zum Fuchsensteinfelsen, ein durchaus sehenswerter Felsen, der an einer Seite mit Heidelbeeren überwachsen ist. Der Fuchsenstein ist vor 320 Millionen Jahren in einer Tiefe von acht Kilometer zusammen mit dem Dreisesselmassiv entstanden. Den Wandertag beschlossen die Teilnehmer mit einer Einkehr im Gasthaus. Sowohl für die Wanderführerin Helga Ascher wie auch den teilnehmenden Wanderinnen und Wanderer war es wieder ein Highlight im jährlichen Wanderprogramm der Sektion. Konnte man wieder viel Wissenswertes über die bayerische Heimat erfahren.

Bericht: Jutta Poth, Bilder: Helga Ascher und Maria Garnitz

Adalbert Stifter höchstpersönlich auf der Freyunger Gartenschau

Freyung/Neureichenau. Auch die Waldvereinssektion Dreisessel präsentierte sich auf der Freyunger Gartenschau und hat unter ihrem Vorsitzenden Walter Bermann den Gartenschau-Besuchern am vergangenen Sonntag im Waldpavillon einiges geboten. Die Laienspielgruppe des Stifter Museums bot in ihrem neuen Theaterstück „Drei Länder und ein Wald“ Geschichten aus dem Böhmerwald. Die Besucher bekamen dabei Einblick in das Leben von Adalbert Stifter und konnten dem Schriftsteller als Mensch näher rücken. Adalbert Stifter hat im Jahr 1842 mit der Erzählung „Der Hochwald“ den Böhmerwald, insbesondere den Plöckensteiner See, berühmt gemacht. Von überall kamen die ersten Touristen in das Rosenberger Gut, um von dort zu Wanderungen aufzubrechen. Adalbert Stifter gönnte sich gerne ein paar Tage Erholung in Lackenhäuser, insbesondere dann, wenn er in seinem Amt als Schulinspektor an den Volksschulen unterwegs war. Auf amüsante Weise erfuhr der Zuschauer über die demografischen und politischen Verhältnisse dieser Zeit. Bei diesem bewegten Theater zeichneten Museumsleiterin Monika Süß mit Manuela Kanamüller und Rosina Steininger in ihren historischen Gewändern den Lebensraum zu Stifters Zeiten authentisch nach. Im Jahr 1853 schickte die Reichsanstalt in Wien den Geologen Ferdinand von Hochstetter in den Böhmerwald, um diesen zu erkunden. Dieser suchte (dargestellt von Gerhard Eggersdorfer) im Rosenberger Gut Schutz vor einem Starkregen, weswegen er seine geognostischen Untersuchungen unterbrechen musste. Dabei traf er auf Adalbert Stifter (dargestellt von Leonhard Ascher). Bei Kaffee und böhmischen Buchteln kamen sie ins Gespräch, bei dem sie die drei Länder und den Wald zum Thema hatten.

Als weiteres besondere Highlight trat Lilly Vos als Zauberin auf und begeisterte zudem mit modellierten Ballontieren und Blumen die Kinder. Die 2. Vorsitzende der Waldvereinssektion Dreisessel hatte viele Zaubertricks auf Lager zauberte natürlich den Kindern auch Süßigkeiten aus dem Hut.

Bei diesem bewegten Theater zeichneten Museumsleiterin Monika Süß mit Manuela Kanamüller und Rosina Steininger in ihren historischen Gewändern den Lebensraum zu Stifters Zeiten authentisch nach.
Im Gespräch Adalbert Stifter (Leonhard Ascher) rechts im Bild mit dem Geologen Ferdinand von Hochstetter (Gerhard Eggersdorfer).
In den Genuss von böhmischen Buchteln kam auch der Vorsitzende der Waldvereinssektion Walter Bermann.
Als weiteres besondere Highlight trat Lilly Vos als Zauberin auf.