Hüttenwirte und *innen von morgen aufgepasst!


Bayer. Wald-Verein e.V. Sektion Dreisessel

Für die Bewirtschaftung des Berggasthofes auf dem Dreisessel im schönen Bayer. Wald suchen wir ab 01.12.2022 eine*n Pächter*in bzw. ein Pächterpaar zur langfristigen Zusammenarbeit. Sie haben Erfahrung und Qualifikation im Gastgewerbe. Es wird vorausgesetzt, dass sie sich mit den Grundsätzen und Zielen des Bayer. Wald-Vereins identifizieren.

Schriftliche Bewerbung bitte bis 17.07.2021 an:
Waldvereinssektion Dreisessel e.V.
z. H. Hr. Walter Bermann, 1. Vorsitzender,
Lackenhäuser 69, 94089 Neureichenau, Tel. 0160-90630821

Abschlußwanderung zum Dreisessel am 17.10.2021

Die jährlich stattfindende Abschlußwanderung der Waldvereinsssektion Dreisessel führte auch heuer zum vereinseigenen Schutzhaus auf dem Dreisessel. Vom Startpunkt Böhmerwalddenkmal in Lackenhäuser führte Walter Bermann die 20köpfige Gruppe auf dem Witikosteig zum Hausberg. Den Weg säumen einige zeitgenössige Kunstwerke, deren Themen aus Schriften von Adalbert Stifter stammen. Der Weg selbst ist benannt nach dem großen Werk des Dichters „Witiko“. Nach knapp 2 Stunden wurde das Ziel erreicht, im Gasthaus warteten schon die „Nicht-Wanderer“. In geselliger Runde wurde das Mittagessen eingenommen,  gestärkt an Leib und Seele wurde der Rückweg angetreten.

Bericht: Christa Weber
Fotos: Lilly Vos

Wanderung zum Falkenstein am 19.09.2021

Mit dem Ziel großer Falkenstein 1315 m starteten bei wolkigem, frischen Wetter 16 Mitglieder des Waldvereins Sektion Dreisessel . Von Zwieseler Waldhaus wurde auf der Wanderlinie Eibe mäßig und kontinuierlich auf einem Waldweg über Wurzeln und Steine der kleine Falkenstein 1190 m erreicht. Ein mächtiges Felsmassiv lockte einige Unenwegte auf den Gipfel. Am Fuß des Felsen befindet sich ein kleiner, eindrucksvoller Urwaldrest. Nach ca. 2 Stunden erreichten die Wanderer, geführt von Koni Kremsreiter, den Gipfel des großen Falkensteines auf 1315 m. Die auf dem Gipfelmassiv befindlichen Totenbretter und die kleine Kapelle, errichtet 1987 durch den Naturpark Bayerwald, geweiht dem HL. Franziskus, wurden besichtigt. Das vor zwei Jahren erbaute Unterkunftshaus interessierte natürlich die Wanderer besonders, es wurde ein schmackhaftes Mittagessen z.T. im Haus und auf der Terrasse eingenommen. Nach dieser ergiebigen Pause wurde der Rückweg angetreten. Dieser führte auf ehemaligen Waldwiesen zum Ruckowitzschachten auf 1150 m. Auch die roten Hochlandrinder befanden sich noch auf der freien Fläche des Schachtens mit seinen alten, verwitterten Bäumen. Ausblicke auf den nebelumhangenen großen Arber luden die Wanderer immer wieder zum Stehen und Bewundern ein. Über abgestorbene Fichten und liegenden Baumleichen wurde das Urwaldgebiet Mittelsteighütte erreicht. Dieses urtümliche Gebiet wurde schon vor dem 1. Weltkrieg unter besonderen Schutz gestellt. Nach ca. 2 Stunden wurde wieder der Ausgangspunkt Zwieseler Waldhaus erreicht und natürlich wurde im historischen, ältesten Wirtshaus des Bayerischen Waldes eingekehrt. Einige Wanderer besuchten auf der Heimfahrt noch die sehr interessante, neuromanische Herz-Jesu-Kirche in Ludwigsthal. Die besondere Atmosphäre dieser Kirche mit den vielen Ausmalungen ist beeindruckend. Ein sehr gelungener Wandertag ging zu Ende.

Bericht: Christa Weber Fotos: Koni Kremsreiter

Wanderung im Klosterwald am 22.08.2021

Zur monatlich stattfindenden Wanderung trafen sich 15 Teilnehmer zur Wanderung im Kosterwald zwischen Schwarzenberg O/Ö und Klafferstraß. Olga Kremsreiter begrüßte die Wanderer und stellte den groben Verlauf des Weges vor. Durch Wald und Wiesen ging es nach Schwarzenberg, im Ort wurde der Lebenspflegeweg mit Kreuzweg begangen. Nach 3 Stunden Gehzeit wurde wieder Klafferstraß erreicht, beim Kani-Wirt ließen sich die Wanderer in geselliger Runde das verdiente Mittagessen schmecken.

Bericht und Fotos: Christa Weber

Wanderung zur Bayerischen Au am 18.07.2021

Bei angenehmen Wetter starteten Mitglieder der Sektion Dreisessel und Freyung vom Bayerischen Waldverein unter Führung von Koni Kremsreiter zur Bayerischen Au. Dieses Hochmoor, gelegen im Grenzgebiet Tschechien-Österreich, ist Naturerbe und einzigartig. Die dort vorkommenden Spirken – eine besondere Kiefernart – sind einmalig in Österreich. Gestartet wurde beim Gasthof Haager Hof oberhalb Aigen-Schlägl. Auf dem Weg wurde der Schwarzenberger Schwemmkanal überquert, ein erst sandiger, dann schöner Wald- und Wurzelweg mündete in den neu gebauten, barrierefreien Holzbohlenweg. Nach ca. zwei Stunden Gehzeit wurde die ebenfalls neu geschaffene Aussichtsplattform am Moldaustausee erreicht. Der Blick über das Moor mit der besonderen Vegetation und über den See war für alle ein Genuß. Nach ausgiebigem Schauen und natürlich einer Brotzeit wurde der Rückweg angetreten. Um viele Eindrücke reicher wurde der Haager Hof nach ca. vier Stunden Gesamtgehzeit wieder erreicht. Eine Einkehr dort rundete den schönen Tag ab.

Text und Fotos: Christa Weber



Wanderung zum Eidenberger Lusen am 20.06.2021

Die lange Wartezeit beendeten einige Mitglieder der Sektion Dreisessel des Bayr. Waldvereins mit der Wanderung zum Eidenberger Lusen und Bärnlochschlucht. Start war der kleine Parkplatz bei Hartmannsreut Nähe Wegscheid. Die erste Rast wurde bei der kleinen Kapelle in Blockhausweise eingelegt, natürlich wurde die darin befindliche Glocke geläutet. Der Weg durch schönen Wald führte bald zum „Eidenberger Lusen“ ein Felsgebilde aus in dieser Gegend typischen Wollsackverwitterung des Granits. Ein Kreuz ziert den Gipfel mit schönem Rundblick. Der Rundweg führte jetzt zum Dorf Eidenberg, ab dort begann der Weg zum Wildwasser der Bärnlochschlucht. Schautafeln entlang des Osterbachs, der hier die Grenze Bayern-Österreich bildet, berichten von der früheren Nutzung des Wassers durch viele Mühlen und Sägewerke. Nach ca. 2 1/2 Stunden wurde der Ausgangspunkt erreicht und endlich konnte die Wanderung auch wieder mit anschließender Einkehr beendet werden.