Einweihung der Terrasse am Dreisesselschutzhaus und des „Bezwingers“ am 2.6.2019

Noch zu Zeiten des Vorstandes Max Stadler wurde beschlossen das
Nebengebäude, das von Karfreitag auf Karsamstag 2016 abgebrannt ist,
wieder aufzubauen. Der Neubau auf das alte Areal war nicht mehr
möglich, weil das Nebengebäude teilweise auf tschechischem Hoheitsgebiet
stand. Der 2017 neu gewählte Vorstandsvorsitzende Walter Bermann und die Vorstandschaft der Sektion Dreisessel einigten sich auf einen
Terrassenanbau an der Rückseite des bestehenden Schutzhauses. Im unteren Teil des Anbaus ist je ein Raum für den Wirt, die Bergwacht und die Wanderer zum Unterstellen. Am Sonntag den 02. Juni wurde der Anbau
feierlich von Herrn Pfarrer Emil Dragula eingeweiht. Walter Bermann
dankte in seiner Festansprache allen Mitwirkenden. Er ging auch auf die
geplante Generalsanierung des Schutzhauses ein und stellte das Projekt
„Dreisesselschutzhaus 2025“ vor. Nach seiner Vision sollten in Zukunft
Übernachtungen im Schutzhaus wieder möglich sein. Landrat Sebastian
Gruber stellte in seiner Ansprache zu diesem Projekt eine Förderung in
Aussicht. Musikalisch wurde diese Einweihung begleitet von der
Blaskapelle Neureichenau, die vor dem Schutzhaus spielte und am selben
Sonntag die Einweihung des „Bezwingers“ umrahmte . Die Wanderer konnten unter diesen musischen Klängen einem sonnigen Tag und von der neuen Terrasse aus einen grandiosen Fernblick über das gesamte Waldmeer genießen.

Bericht und Fotos: Lydia Saiko

Wanderung „Rundumadum“ Jandelsbrunn am 19.5.2019

Die Wanderung führte Karl Wiesmeier. Das Motto dieser Wanderung war „Rundumadum Jandelsbrunn“ und „ die 7 Künischen Dörfer“. Treffpunkt war der Parkplatz am Rathaus in Jandelsbrunn. Die circa 25 Wanderer zogen zunächst, mit einem kurzen Abstecher zu Ehren eines Jubilars, über die Pfeiffenau hinauf nach Aßberg. Die restlichen 4 „Künischen Dörfer“(Grund, Heindlschlag, Hintereben, Rosenberg) waren von der Anhöhe bzw. vom Fluplatz Aßbergs aus, dank sehr guter Fernsicht, leicht erkennbar. Nach Wollaberg wurde an der barocken Bauslkapelle eine willkommene Trinkpause eingelegt. Weiter ging`s über die Orte Fasangarten und Poppenreut hin zum Brotzeitstüberl, wo Mittagsrast gehalten wurde. Mit kurzen Ausführungen zur Geschichte der „Künischen Dörfer“ und anderen kurzweiligen Beiträgen begleitete Karl Wiesmeier die Wanderung. Ausklingen ließen die „Unermüdlichen“ den Wandertag bei Kaffee, Eis und Kuchen im Gasthaus Pilger in Jandelsbrunn.

Bericht und Fotos: Lydia Saiko

Einweihung der Terrasse am Dreisesselschutzhaus und des „Bezwingers“

Am Sonntag 02. Juni 2019 ab 14 Uhr findet die Einweihung der neu errichteten Terrasse am Dreisesselschutzhaus mit Bewirtung im Dreisesselschutzhaus statt.

An diesem Tag findet ebenfalls die Einweihung des „Bezwingers“ statt. Weitere Informationen sind bei Interesse im Flyer zu finden.

Alle Mitglieder und Interessenten sind herzlich eingeladen.

Kulturfahrt nach Eferding 28.4.2019

Das Ziel der heurigen Frühlings-und Kulturfahrt der Waldvereinssektion Dreisessel war Eferding und die Burgruine Schaunberg. Bei der von Lydia Saiko organisierten Fahrt konnten auch wieder einige Mitglieder der Sektion Freyung begrüßt werden. Eferding erhielt bereits 1222 Stadtrecht und ist die drittälteste Stadt Österreichs. Bei einer Führung erfuhren die Teilnehmer vieles über Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Stadt. Besonders interessant war die Pfarrkirche im spätgotischem Stil mit barocken und neugotischen Altären, der „Eferdinger Dom“ wurde bereits 1451-1505 erbaut. Im Schloß der Starhemberger, das bereits im Nibelungenlied erwähnt wurde, konnte der Innenhof besichtigt werden. Das fruchtbare Eferdinger Becken ist auch bekannt für seinen Gemüseanbau. Nach dem Mittagessen in Strohheim wurde die Burgruine Schaunberg besucht. Diese Anlage gilt als die größte Burganlage Oberösterreichs und wurde ca. 1150 erbaut. Im sehenswerten Innenbereich befindet sich der gut erhaltene, 32 m hohe Burgfried, der durch eine Treppe mit 189 Stufen erschlossen wurde. Der Blick geht weit ins Eferdinger Becken bis zum Mühlviertel und wurde von vielen bestiegen. In Schlögen an der Donau wurde der Tag gemütlich beendet.

Bericht: Christa Weber
Fotos: Lydia Saiko und Maria Garnitz

Wanderung zum Geistlichen Stein am 25.3.2019

Bei herrlichem Frühlingswetter starteten 15 Wanderfreunde (die jüngste war 11 Monate) der Waldvereins-Sektion Dreisessel zum geistlichen Stein bei Ringelai. Auf dem gut beschilderten Wanderweg Nr. 2 ging es über Heindlmühle durch schönen Mischwald, das letzte Stück ziemlich steil, in etwa 1,5 Std. auf das aus dem Wald aufragende Felsgebilde. Auch ein Gipfelkreuz befindet sich auf dem Aussichtsfelsen, der Blick geht über den Schmalzdobel Ringelai und die den Talkessel umgebenden Berge. Das Gebiet um die markante Felsgruppe ist historisch bedeutsam, so wurde im späten 17. Jahrhundert hier nach langen Verhandlungen die Grenze zwischen dem Kurfürstentum Bayern und dem Hochstift Passau festgelegt. Ursprünglich hieß der Felsen „Geislstein“, daher wahrscheinlich der Name. Der Rundweg führte über Neidberg zurück nach Ringelai, wo natürlich noch eingekehrt wurde.

Bericht: Christa Weber                      Fotos: Christa Weber u. Maria Garnitz

Fahrt nach Haslach am 18.11.2018

Bei schönem, aber kalten Herbstwetter traten 19 Mitglieder die Fahrt nach Haslach an der Mühl an. Von den zahlreichen Museen, die im oberöstereichischem Markt beheimatet sind, wurde das Webereimuseum besichtigt. Bei einer sehr interessanten Führung erfuhren die Teilnehmer vieles über Grundlagen zu textilen Materialien und Techniken, bekamen alle Verarbeitungsschritte der Flachsaufbereitung sowie die Entwicklung der Handwebstühle bis hin zur Jacqardmaschine ausführlich erklärt. Anschließend brachen die Teilnehmer auf zu einer Wanderung an der Mühl, in einer Stunde war die Teufelsmühle erreicht. Ein vorzügliches Mittagessen in historischem Ambiente wartete hier auf die mittlerweile hungrigen Wanderer. Einige besichtigten noch die gotische Wehrkirche und die mittelalterliche Wehrmauer und -turm.

Bericht: Christa Weber                     Fotos: Lydia Saiko

Wanderung zur Teufelschüssel am 21.10.2018

Die monatliche Wanderung der Waldvereinssektion Dreisessel führte im
Oktober auf die Teufelschüssel. Auf dem Glashüttenweg ging es zunächst
Richtung Grenzübergang, bald war der Parkplatz Oberschwarzenberg
erreicht. Bevor der Aussichtsfelsen am Südhang des Plöckensteines
bestiegen wurde, besuchten die Wanderer die sagenumwobene
„Putzniglluka“. Im unübersichtlichen Gelände, das mit unzähligen
Felsgruppen und Windwürfen durchzogen ist, wurde die mehrteilige
Naturhöhle gefunden. Diese Höhle, entstanden durch übereinanderliegende,
mächtige Granitblöcke, diente in früheren Zeiten Wilderern und
Schmugglern und später dem Einsiedler Nikolaus Putz als Unterschlupf.
Nach dieser interessanten Exkursion wurde auf dem schönen Gelände der
Felsgruppe Teufelschüssel Pause und Brotzeit gemacht. Übrigens soll aus
den schüsselartigen Vertiefungen auf dem Felsen der Teufel gegessen
haben, daher der Name. Auf dem Rückweg wurde in Oberschwarzenberg
eingekehrt und auf schönem Rundweg wieder der Ausgangspunkt Rosenberger
Gut erreicht.

 

Bericht: Christa Weber                 Fotos: Christa Weber und Lydia Saiko

Wanderung zum Dreisessel am 30. 09. 2018

Bei herrlichem Herbstwetter starteten 15 Mitglieder vom Parkplatz Oberschwarzenberg, um den Heimatberg Dreisessel zu ersteigen. Zum Aufstieg wurde der etwas moderatere Witikosteig gewählt, in 1,5 Stunden war das Unterkunftshaus erreicht. Da an diesem Sonntag das 2017 neu errichtete Gipfelkreuz auf dem Hochstein den kirchlichen Segen erhalten sollte, war der Menschenauflauf entsprechend groß. Um 11 Uhr begann bei der Nepomuk-Neumann-Kapelle die Messe, anschließend wurde auf dem Gipfel das Kreuz geweiht. Im Unterkunftshaus trafen die Wanderer dann auf einige Mitglieder, die den Berg mit dem Auto bezwangen, gemeinsam wurde das Mittagessen eingenommen. Es wurde beschlossen, für den Abstieg die schwierigere Variante über Hochkamm-Dreiländereck-Schwarzenberger Weg zu nehmen. Müde, aber voll mit tollen Eindrücken ging der Tag zu Ende.

Bericht: Christa Weber      Fotos: Christa Weber, Lydia Saiko, Maria Garnitz