Spendenaufruf Schutzhaus Dreisessel

Liebe Berg- und Wanderfreunde,

unser Dreisessel ist einer der markantesten Berge des Bayerwaldes und bietet zu jeder Jahreszeit wunderschöne Ausblicke ins Böhmische, ins Mühlviertel und ins Donautal – mit grandiosem Alpenpanorama. Der Dreiländerberg erfreut sich daher im Winter wie auch im Sommer einer ungebrochenen Beliebtheit bei Touristen und Einheimischen, bei Sportlern und Naturliebhabern, bei Jung und Alt. Zudem ist er der einzig befahrbare Berg des Bayerischen Waldes.

Der aus Granit gebaute Berggasthof, der 1888 errichtet und zweimal durch Brände fast zerstört wurde, soll nun zu einer gemütlichen und authentischen Bleibe mit berggerechter Übernachtungsmöglichkeit umgebaut werden – zu einem „Schmuckkästchen“ unserer Heimat. Bereits über die letzten Jahre wurde sehr viel Geld in die Renovierung des Berggasthofes gesteckt. Mittlerweile ist allerdings klar: Hier handelt es sich um ein Fass ohne Boden. Nach vielen Wochen des Überlegens hat sich die Vorstandschaft der Sektion Dreisessel e.V. daher zu einer Generalsanierung entschlossen. Wir möchten das Erbe unserer Vorgänger, den dominanten Granitsteinbau, in seiner Außenstruktur unbedingt erhalten. Die Geschich- te des Berggasthofes und den Umfang der geplanten Sanierung können Sie im Detail auf den folgenden Seiten nachlesen.

Da wir eine der wenigen Sektionen im Verbund des Bayerischen Wald-Vereins sind, die ein eigenes Haus besitzen, stellt diese Generalsanierung eine unlösbare Aufgabe für unsere knapp 200 Mitglieder dar. Deshalb richten wir uns mit einer dringlichen Bitte an alle Touristen, Naherholungssuchenden und Einheimischen sowie an alle Firmen im Umkreis „unseres Dreiländerberges Dreisessel“: Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, dieses ursprüngliche Gast- und künftig auch wieder Unterkunftshaus zu erhalten. Wir sind es unseren Vorgängern und Erbauern sowie auch unseren Nachkommen schuldig, auf dem Berg einen „Verweilort“ zu schaffen. Einen wichtigen Treff- und Rastpunkt, den alle brauchen, die sich zu Fuß, auf dem Rad, mit Schneeschuhen oder Tourenschiern aufmachen, um einen schönen Tag in Stifters Land zu verbringen.

Als gemeinnütziger Verein mit einer sehr aktiven Vorstandschaft haben wir einen engagierten Pächter gefunden. Gemeinsam möchten wir unseren Besuchern auch weiterhin eine Einkehrmöglichkeit bieten, die dem Standard der heutigen Zeit entspricht und trotzdem ihre Ursprünglichkeit nicht verliert.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und bedanken uns bereits im Vorfeld schon recht herzlich dafür!

Weitere Informationen finden Sie unter schutzhaus-dreisessel.de

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Walter Bermann
Vorsitzender der Wald-Verein Sektion Dreisessel e.V.

Spendenkonto Förderverein Schutzhaus Dreisessel e.V.

IBAN: DE03 7406 1101 0201 8124 16
BIC: GENODEF 1RGS
Betreff: Spende Schutzhaus Dreisessel

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Fahrt ins Dreiburgenland zur Englburg und Kapelle der Weltreligionen am 6.11.2022

Als kulturellen Spaziergang haben wir das Dreiburgenland mit seinen 3 Burgen in unser Programm aufgenommen. Nach Fürstenstein im vorigen Jahr, erkundeten wir am vergangenen Sonntag den 06. November Englburg mit seiner gleichnamigen Burg. Erbauer dieser Höhenburg, waren die Edlen von Hals bzw. die Gründung der Burg erfolgte durch Ritter, im Auftrag der Grafen von Hals. Die Burg erlebte eine sehr wechselvolle Geschichte mit wechselnden Funktionen. Eigentümer dieser Burg waren Adelsherren, bürgerliche Herren und bis 2006 die Nonnen der Englischen Fräulein von Niedernburg. Seit diesem Zeitpunkt ist die Burg, wozu eine große Fläche Wald, Äcker und Wiesen gehören, in Privatbesitz. Der Name ist lt. Sage zurückzuführen entweder auf die Erbauung der Burg durch Engel oder auf die engelsgleichen Taten einer Burgherrin. Lorenz Wurm hatte lt. seiner Aussage nur 2 Engel gesehen, hat aber nicht die 13 Engel dazugezählt, die unterwegs waren diese Burg und deren Umgebung zu erkunden. Diese Tatsache wurde selbst durch das Sprichwort „Wenn Engel reisen lacht der Himmel“ bewiesen. Nachdem das Burgareal ausgiebig erkundet wurde, machte sich die Gruppe auf den Weg über den Schlossberg hinunter in das Tal der kleinen Ohe. Durch den herbstlichen Burgwald auf braungoldenem Blätterweg, vorbei an einem verfallenen Soldatendenkmal, der Kapelle der Weltreligionen und der Waxkapelle erreichte die Gruppe das Naturidyll „Kollnbergmühle“. Eine sonnenbeschienene Bank nahe dem Kollnbergmühlweiher lud ein zu einer ausgiebigen Rast. Über Wendlberg vorbei an uralten Laub – und Obstbäumen und einer noch weidenden Charolais-Rinderherde ging`s hinauf zum Ausgangspunkt Englburg. Bei Kaffee bzw. Weißbier und Kuchen haben die „13 Engeln“ diesen herrlichen Kulturspaziergang im Markt Tittling ausklingen lassen. Eine kleine Gruppe bestieg anschließend noch den „Blümersberg“, wo ihr ein fantastischer Fernblick geboten wurde, ehe diese ebenfalls die Heimreise antraten.

Bericht und Fotos: Lydia Saiko

Abschlusswanderung zum Dreisessel am 16.10.2022

Strecke : Kreuzbachklause – Dreisessel

Unter der Führung von Konrad Kremsreiter machte sich die Gruppe auf den Weg von der Kreuzbachklause zum Dreisessel.
Nach dem schlechten Wetter am Vortag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite: spätsommerliche Temperaturen, Windstille und ein herrliches Wolkenbild am Himmel (Föhn). Bestes Wanderwetter und beste Stimmung. Beim Aufstieg genossen wir die Ausblicke speziell nach Böhmen und kurz vor dem Gipfel bewunderten wir (zum wiederholten Male) die Steinformationen zwischen Dreisessel und Hochstein. Natürlich durfte ein Abstecher zur Bischof Neumann Kapelle nicht fehlen. Am Berg angekommen freute sich die Gruppe über den sichtlichen Fortschritt der Baustelle „Renovierung Schutzhaus Dreisessel“ und informierte sich auch bei der Bergwacht, die an diesem Tag zu Gunsten des Fördervereins einen „Outdoor – Erste Hilfe Kurses“ abhielt. Vor dem Abstieg stärkten wir uns beim Bergwirt Frank Tiedke.

Bericht: Baptist Resch

Wanderung von der Sagwassersäge zum Tummelplatz und Großalmeyerschloß am 22.08.2022

Bei bedecktem Himmel starteten 10 Mitglieder der Waldvereinssektion Dreisessel zur Wanderung auf den Tummelplatz und Großalmeyerschloß. Vom Parkplatz Sagwassersäge ging der Weg, geführt von Lorenz Wurm, mäßig bergan zum Tummelplatz. Auf diesem früheren Schachten in 1140 m Höhe weideten bis in die 50er Jahre Rinder und Schafe von umliegenden Bauern. Das dort stehende Haus, damals Unterkunft der Bauern, dient heute dem Nationalpark als Forschungsstation. Natürlich wurde das Großalmeyersschloß – auch Hohlstein – ein imposantes Felsgebilde in 1196 m mit schönem Blick nach Osten und Süden, erstiegen. Nach der Mittagspause auf diesem schönen Platz ging es Richtung Lusen bis zur Abzweigung des Weges, der entlang des Sagwassers vorbei an der Sagwasserklause zum Ausgangspunkt führt. Die gemütliche Einkehr in Neuschönau beendete die 4stündige Wanderung.

Bericht: Christa Hartl/Christa Weber Fotos: Helga Ascher

Wanderung auf dem Rundweg der Artenvielfalt in Bischofsreut am 17.07.2022

Ideal passend zu den derzeitigen Temperaturen verlief die Wanderung der Waldvereinssektion Dreisessel auf dem Weg der Artenvielfalt in den Bischofsreuter Waldhufen. 14 Teilnehmer des 2stündigen Spazierganges, geführt von Koni und Olga Kremsreiter, konnten auf dem schönen Rundweg die erhaltene Kulturlandschaft mit seltenen Pflanzenarten erleben. Der Weg ist auch Bestandteil des „KulturLandschaftsMuseum Grenzerfahrung“ kurz KuLaMu der Gemeinde Haidmühle. Viele Infotafeln erklären die noch vorhandene Artenvielfalt in Bild und Text. Der Weg durch Wiesen und Wälder führte zum Harlandbach beim Grenzübergang Marchhäuser, bevor der Rückweg nach Bischofsreut angetreten wurde. Die Einkehr in Theresienreut beendete den schönen Tag.

Text: Christa Weber Fotos: Christa Weber und Maria Garnitz

Wanderung auf den Staffelberg bei Hauzenberg am 19.06.2022

Dass ein 793 hoher Berg in der nächsten Heimat durchaus schweißtreibend erklommen werden muss, stellten 9 Mitglieder der Waldvereinssektion Dreisessel am Sonntag fest. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde der Staffelberg bei Hauzenberg erklommen, geführt von Lorenz Wurm und Christa Hartl. Ausgehend vom Freudensee führte der Weg entlang des Naturschutzgebietes am Staffelbach bald in steiles, steiniges Gelände, bis der Gipfel mit Aussichtsturm und Kreuz in ca. 2 Stunden erreicht war. Bei einer ausgiebigen Rast wurden die Reserven bald wieder aufgefüllt und der Abstieg angetreten. Die Einkehr in Wolfi`s Hütte rundete den gelungenen Wandertag ab.

Bericht und Fotos: Christa Weber

Wanderung um den Bärenstein O/Ö am 15.05.2022

Bei herrlichem Frühjahrswetter starteten 11 Mitglieder der Waldvereinssektion Dreisessel zur Wanderung auf den Bärenstein bei Aigen/Schlägl. Am Treffpunkt Panyhaus erzählte Walter Bermann kurz die Geschichte des historischen Gebäudes. Der Rundweg führte dann durch schönen Wald mit den im Frühjahr verschiedenen Grüntönen der Bäume und Sträucher, freie Flächen luden unterwegs zum Blick auf den im Tal liegenden Lipno-Stausee ein. Auf einer Steintreppe wurde der 1077 m hohe Fels des Bärensteins erklommen. Ein Gipfelkreuz ziert die imposante Felsburg mit schöner Rundsicht auf umliegende Höhen und Berge, der große Moldaustausee liegt direkt zu Füßen. Ein lohnender Abstecher zum Hochbuchetfelsen gab den Blick auf den im Tal liegenden Ort Aigen/Schlägl frei, der alle begeisterte. Nach 2 1/2 Stunden wurde der Ausgangspunkt erreicht, in Oberhaag wurde der schöne Tag mit gutem Essen und Gesprächen beendet.

Bericht und Fotos: Christa Weber

Kultur- und Frühlingsfahrt nach Falkenberg/Opf. am 24.04.2022

Nach 2jähriger Coronapause konnte die Sektion Dreisessel wieder eine Kulturfahrt durchführen. Ziel der diesjährigen Kultur- und Frühlingsfahrt war Falkenberg in der Oberpfalz.

23 Teilnehmer zusammen mit der Nachbarsektion Freyung erkundeten am Sonntag den 24. April den Markt und die Burg Falkenberg. Die Burg liegt auf einem Felssporn hoch oberhalb der Tirschenreuther Waldnaab.
Nach der 3 stündige Anfahrt hatten die Teilnehmer allerdings Hunger und deswegen führte sie ihr erster Weg direkt ins Wirtshaus. Im historischen Gasthof „Roter Ochse“ wurden Hunger und Durst gestillt. Einige Teilnehmer kosteten auch das berühmte Zoiglbier.
Gestärkt erklomm die Gruppe wieder den Burgberg, wo sie von Herrn Schreiner (Verein Forum Falkenberg-Freunde der Burg e.V.) erwartet wurde. Dieser führte unsere Gruppe durch alle Ebenen der Burganlage. Wir erfuhren, dass die Burg urkundlich schon im 12. Jahrhundert erwähnt wurde und eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich hat. Herr Schreiner berichtete u.a. dass der preußische Botschafters Friedrich Werner Graf von Schulenburg die Burgruine erwarb und sie in den 30er Jahren des 20. Jh. zu neuen Leben erweckte. Bis Kriegsende war die Burg in der Hand der Familie von der Schulenburg. 2008 hat der Markt Falkenberg die Burg wieder erworben und sehr aufwändig renoviert. Neben den wechselvollen, historischen Fakten der Burggeschichte erläuterte Herr Schreiner an Hand eines Videos Leben und Wirken des Grafen von Schulenberg. Dieser wurde (im Zusammenhang mit dem Aufstand vom 20. Juli 1944) im November 1944 hingerichtet. Das Video über die historischen Ereignisse erzeugte Betroffenheit bei den Teilnehmern und regte zum Nachdenken über das aktuelle Zeitgeschehen an.
Nach einer feierlichen Einweihung 2015 wurde die Burg wieder eröffnet. Die Burgmauern beherbergen seither die Museumsgalerie mit historischer Ausstellung, das Standesamt und ein Hotel.
Zum Schluss ging Herr Schreiner auf die Besonderheit des historischen Braurechts des Marktes ein. Ein für den Hausgebrauch hergestelltes Bier wird „Zoiglbier“ genannt. Leider war die Brauerei, entgegen der Vorplanung, geschlossen.
Die restliche Zeit des Tagesausflugs konnten die Teilnehmer frei gestalten. Einige erkundeten den Ort etwas genauer, andere besichtigten die Kirche Sankt Pankratius, oder spazierten zum Kommunbrauhaus, an die Waldnaab oder zum Netzbach. Eine kleine Gruppe wanderte zum Wackelstein um die Burg.

Auch wenn die Sonne es nicht so gut mit uns meinte, aber mit vielen neuen Eindrücken traten wir um 17:00 Uhr die Heimreise an.

Bericht: Lydia Saiko

Fotos: Dr. Peter Dillinger und Lydia Saiko

Wanderung rund um Sonnen am 20.03.2022

Bei sonnigem, aber sehr windigen Wetter starteten pünktlich zum Frühlingsanfang 16 Mitglieder der Waldvereinssektion Dreisessel zur Wanderung in der näheren Heimat rund um Sonnen. Maria und Karl Wiesmeier führten auf schönen Wegen die Gruppe. Die verschiedenen Ausblicke waren sehr interessant, anfangs ging der Blick nach Osten zum noch schneebedeckten Dreisesselhauptkamm bis Hochficht, während im Westen die Stadt Hauzenberg mit Staffel- und Ruhmannsberg sichtbar wurden. Über Niederneureut ging der Weg zurück, das letzte Stück wurde auf dem Planetenweg, der von Oberfrauenwald (Pluto) nach Sonnen (hier die maßstabgetreue Sonne im Vergleich zu den Planeten) führt. Mit der Einkehr beim Andorfer-Wirt ging der schöne Wandertag zu Ende.

Bericht und Fotos; Christa Weber

Bericht in der PNP