Wanderung am 07.05.2023 zum Penzen- und Pühretstein/Österreich

Bei Sonnenschein ging es ins Nachbarland Österreich bis Neustift im Mühlkreis. Unter der Führung von Lorenz Wurm ging es zuerst zum Penzenstein wo sich auch eine kleine Kapelle befindet. Von diesem, über der Donau gelegenen Aussichtsfelsen, hat man eine herrliche Aussicht über das Donautal bis Engelhartszell und zum Donaukraftwerk Jochenstein. Nachdem man ausgiebig die schöne Aussicht genossen hatte, teilte sich die Wandergruppe. Die „Fitteren“ der Gruppe stiegen mit Lorenz ab zur Donau, die anderen gingen unter Führung von Christa Hartl auf dem Burgherrenweg zum Pühretstein wo Brotzeit gemacht wurde. Nach der Stärkung ging’s weiter zur Teufelskirche, so wird ein markanter Felsen genannt.

Im Gasthaus Weiß trafen sich die beiden Gruppen wieder und es gab leckeres Essen. Eine rundum schöne Wanderung.

Bericht: Maria Garnitz Fotos: Helga Ascher und Maria Garnitz

Kultur- und Frühlingsfahrt nach Viechtach, Rauhbühl am 16.4.2023 zur „Gläsernen Scheune“und Bayerisch Kanada

Am Sonntag um 8 Uhr Früh treten 24 Frühaufsteher und eine sehr gute Busfahrerin die Reise nach Bayerisch Kanada an. Wir besichtigen gemeinsam mit der Waldvereinssektion Freyung die „Gläserne Scheune“ in Rauhbühl, 5 km nordöstlich von Viechtach. Herr Rudolf Schmid und seine Frau Gretl erwarten uns bereits. Wir erleben das Lebenswerk des Künstlers Rudolf Schmid und sind verzaubert und beeindruckt von der Vielfalt der insgesamt sieben monumentalen Glasgemälde. Wir bewundern das Gesamtkunstwerk mit über 220 qm bemalten Glasflächen, riesigen Holzschnitzereien, Bildern, Skulpturen und wunderschönen Glasschmuck aus der eigenen Werkstatt der Tochter Frau Thöner. Frau Schmid erzählt uns den Werdegang der Gläsernen Scheune von der Entstehung bzw. Kauf bis zur heutigen Vollendung. Sie weiß spannende Geschichten und Legenden über den armen Heigl, den legendären Waldpropheten Mühlhiasl, die Drud, die Prophezeiungen und gar schaurigen Mythen die teilweise auch noch heute von den abergläubischen Einwohnern vom Woid geglaubt werden. Tja, und wer ist der König von Rauhbühl – natürlich der Künstler der ganzen Meisterwerke „Rudolf Schmid“. Er ist fast 85 Jahre alt, sieht aus wie ein durchtrainierter 75er mit viel Humor, erzählt uns von seinen Reisen nach Spanien und wir dürfen auch seinen Turm mit der gläsernen Bilderreihe des spanischen Heldenliedes El Cantar de mio Cid bewundern. Cid oder mit bürgerlichen Namen Rodrigo Diaz de Bivar lebte von 1043 bis 1099 in Valencia und inspirierte Rudolf Schmid zu einem wunderbaren Kunstwerk.
Nach 2 Stunden verabschieden wir uns und fahren ins Restaurant „Schützenhaus“ wo wir hervorragend bedient und mit leckeren Speisen verwöhnt wurden. Diesen Familienbetrieb kann man nur weiterempfehlen.
Gut gestärkt treffen wir uns zu guter Letzt mit Karl Reitmeier von der Waldvereinssektion Viechtach und starten zur historischen Wanderung durch den alten Stadtkern von Viechtach. Wir erfahren vom keltischen Ursprung der Sprache der Viechtacher, von ehemaligen Burgen, Rittern, Grafen von Bogen und Markgrafen von Cham. Wie die Kirche St. Augustin erweitert wurde und wo der Turm heute zu finden ist. (mitten in der Kirche als Aufgang zum Chor) Auch ein Beinhaus mit schaurigen Totenköpfen in der Kapelle befindet sich hinter der Kirche in der ehemaligen Kirchenburg. Mittelalterliche Kunst, Reste aus der Romanik und Gotische Häuser mit Kreuzrippengewölben lassen uns ahnen wie Viechtach früher mal ausgesehen hat. Das alte Rathaus aus dem Rokoko wurde renoviert und wie wir erfahren durften die Häuser wegen der Brandgefahr nicht höher als 2 Stockwerke sein.
Um 15.30 Uhr verabschieden wir uns von Herrn Reitmeier, bedanken uns für die ausführliche Führung und verlassen Bayerisch Kanada. Bestimmt werden wir wieder einmal zurückkehren und vielleicht fahren wir dann mit einem Kanu auf dem schwarzen Regen und freuen uns über die wunderbare Natur unseres Bayerischen Waldes.

Bericht: Lilly Vos

Fotos: Maria Garnitz, Lilly Vos

Wanderung am Dreisessel am 04.03.2023

Nachdem die erste geplante Tour (Langlauftour) der Waldvereinsektion wegen Schneebruchs abgesagt werden musste, ging es zum Saisonstart unter Führung von Helga Ascher auf den Hausberg. Ausgehend von Frauenberg führte die Wanderung über den Winterwanderweg zum Dreisessel. Bei kühlen Temperaturen, jedoch blauen Himmel und Sonnenschein war der Abstecher zum Hochstein und der Bischoff Neumann Kapelle ein Muss. Die 11 Wanderer wurden im vereinseigenem Gasthof von weiteren Mitgliedern erwartet. Nach der gemütlichen Rast im Berggasthof (von April-Juni 2023 wegen Umbauarbeiten
geschlossen, im Juli 2023 unter neuer Führung Eröffnung) ging’s mit froher Laune wieder zum Ausgangspunkt nach Frauenberg zurück. Nächster geplanter Ausflug der Waldvereinssektion Dreisessel (Kulturfahrt nach Viechtach zur „Gläsernen Scheune“) findet am 16.04.2023 statt.Anmeldungen sind noch möglich unter 08581-3959.

Beitrag und Fotos: Helga Ascher

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich zur Jahreshauptversammlung am Freitag, den 10.02.23 um 19.00 Uhr im Hotel Gottinger in Waldkirchen einladen.


Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
2. Gedenken an die verstorbenen Mitglieder
3. Jahresbericht und Sachstand der Generalsanierung Berggasthof Dreisessel
4. Satzungsänderung § 2 Vereinszweck
-Mitaufnahme der Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Handicap-
5. Kassenbericht
6. Kassenprüfbericht
7. Entlastung der Vorstandschaft und des Schatzmeisters
8. Neuwahlen
9. Ehrung langjähriger Mitglieder
10. Grußworte
11. Wünsche und Anträge


Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Bermann, 1. Vorsitzender

Fahrt ins Dreiburgenland zur Englburg und Kapelle der Weltreligionen am 6.11.2022

Als kulturellen Spaziergang haben wir das Dreiburgenland mit seinen 3 Burgen in unser Programm aufgenommen. Nach Fürstenstein im vorigen Jahr, erkundeten wir am vergangenen Sonntag den 06. November Englburg mit seiner gleichnamigen Burg. Erbauer dieser Höhenburg, waren die Edlen von Hals bzw. die Gründung der Burg erfolgte durch Ritter, im Auftrag der Grafen von Hals. Die Burg erlebte eine sehr wechselvolle Geschichte mit wechselnden Funktionen. Eigentümer dieser Burg waren Adelsherren, bürgerliche Herren und bis 2006 die Nonnen der Englischen Fräulein von Niedernburg. Seit diesem Zeitpunkt ist die Burg, wozu eine große Fläche Wald, Äcker und Wiesen gehören, in Privatbesitz. Der Name ist lt. Sage zurückzuführen entweder auf die Erbauung der Burg durch Engel oder auf die engelsgleichen Taten einer Burgherrin. Lorenz Wurm hatte lt. seiner Aussage nur 2 Engel gesehen, hat aber nicht die 13 Engel dazugezählt, die unterwegs waren diese Burg und deren Umgebung zu erkunden. Diese Tatsache wurde selbst durch das Sprichwort „Wenn Engel reisen lacht der Himmel“ bewiesen. Nachdem das Burgareal ausgiebig erkundet wurde, machte sich die Gruppe auf den Weg über den Schlossberg hinunter in das Tal der kleinen Ohe. Durch den herbstlichen Burgwald auf braungoldenem Blätterweg, vorbei an einem verfallenen Soldatendenkmal, der Kapelle der Weltreligionen und der Waxkapelle erreichte die Gruppe das Naturidyll „Kollnbergmühle“. Eine sonnenbeschienene Bank nahe dem Kollnbergmühlweiher lud ein zu einer ausgiebigen Rast. Über Wendlberg vorbei an uralten Laub – und Obstbäumen und einer noch weidenden Charolais-Rinderherde ging`s hinauf zum Ausgangspunkt Englburg. Bei Kaffee bzw. Weißbier und Kuchen haben die „13 Engeln“ diesen herrlichen Kulturspaziergang im Markt Tittling ausklingen lassen. Eine kleine Gruppe bestieg anschließend noch den „Blümersberg“, wo ihr ein fantastischer Fernblick geboten wurde, ehe diese ebenfalls die Heimreise antraten.

Bericht und Fotos: Lydia Saiko

Abschlusswanderung zum Dreisessel am 16.10.2022

Strecke : Kreuzbachklause – Dreisessel

Unter der Führung von Konrad Kremsreiter machte sich die Gruppe auf den Weg von der Kreuzbachklause zum Dreisessel.
Nach dem schlechten Wetter am Vortag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite: spätsommerliche Temperaturen, Windstille und ein herrliches Wolkenbild am Himmel (Föhn). Bestes Wanderwetter und beste Stimmung. Beim Aufstieg genossen wir die Ausblicke speziell nach Böhmen und kurz vor dem Gipfel bewunderten wir (zum wiederholten Male) die Steinformationen zwischen Dreisessel und Hochstein. Natürlich durfte ein Abstecher zur Bischof Neumann Kapelle nicht fehlen. Am Berg angekommen freute sich die Gruppe über den sichtlichen Fortschritt der Baustelle „Renovierung Schutzhaus Dreisessel“ und informierte sich auch bei der Bergwacht, die an diesem Tag zu Gunsten des Fördervereins einen „Outdoor – Erste Hilfe Kurses“ abhielt. Vor dem Abstieg stärkten wir uns beim Bergwirt Frank Tiedke.

Bericht: Baptist Resch

Spendenaufruf Schutzhaus Dreisessel

Liebe Berg- und Wanderfreunde,

unser Dreisessel ist einer der markantesten Berge des Bayerwaldes und bietet zu jeder Jahreszeit wunderschöne Ausblicke ins Böhmische, ins Mühlviertel und ins Donautal – mit grandiosem Alpenpanorama. Der Dreiländerberg erfreut sich daher im Winter wie auch im Sommer einer ungebrochenen Beliebtheit bei Touristen und Einheimischen, bei Sportlern und Naturliebhabern, bei Jung und Alt. Zudem ist er der einzig befahrbare Berg des Bayerischen Waldes.

Der aus Granit gebaute Berggasthof, der 1888 errichtet und zweimal durch Brände fast zerstört wurde, soll nun zu einer gemütlichen und authentischen Bleibe mit berggerechter Übernachtungsmöglichkeit umgebaut werden – zu einem „Schmuckkästchen“ unserer Heimat. Bereits über die letzten Jahre wurde sehr viel Geld in die Renovierung des Berggasthofes gesteckt. Mittlerweile ist allerdings klar: Hier handelt es sich um ein Fass ohne Boden. Nach vielen Wochen des Überlegens hat sich die Vorstandschaft der Sektion Dreisessel e.V. daher zu einer Generalsanierung entschlossen. Wir möchten das Erbe unserer Vorgänger, den dominanten Granitsteinbau, in seiner Außenstruktur unbedingt erhalten. Die Geschich- te des Berggasthofes und den Umfang der geplanten Sanierung können Sie im Detail auf den folgenden Seiten nachlesen.

Da wir eine der wenigen Sektionen im Verbund des Bayerischen Wald-Vereins sind, die ein eigenes Haus besitzen, stellt diese Generalsanierung eine unlösbare Aufgabe für unsere knapp 200 Mitglieder dar. Deshalb richten wir uns mit einer dringlichen Bitte an alle Touristen, Naherholungssuchenden und Einheimischen sowie an alle Firmen im Umkreis „unseres Dreiländerberges Dreisessel“: Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, dieses ursprüngliche Gast- und künftig auch wieder Unterkunftshaus zu erhalten. Wir sind es unseren Vorgängern und Erbauern sowie auch unseren Nachkommen schuldig, auf dem Berg einen „Verweilort“ zu schaffen. Einen wichtigen Treff- und Rastpunkt, den alle brauchen, die sich zu Fuß, auf dem Rad, mit Schneeschuhen oder Tourenschiern aufmachen, um einen schönen Tag in Stifters Land zu verbringen.

Als gemeinnütziger Verein mit einer sehr aktiven Vorstandschaft haben wir einen engagierten Pächter gefunden. Gemeinsam möchten wir unseren Besuchern auch weiterhin eine Einkehrmöglichkeit bieten, die dem Standard der heutigen Zeit entspricht und trotzdem ihre Ursprünglichkeit nicht verliert.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und bedanken uns bereits im Vorfeld schon recht herzlich dafür!

Weitere Informationen finden Sie unter schutzhaus-dreisessel.de

...

Walter Bermann
Vorsitzender der Wald-Verein Sektion Dreisessel e.V.

Spendenkonto Förderverein Schutzhaus Dreisessel e.V.

IBAN: DE03 7406 1101 0201 8124 16
BIC: GENODEF 1RGS
Betreff: Spende Schutzhaus Dreisessel

Download PDF Broschüre

Wanderung von der Sagwassersäge zum Tummelplatz und Großalmeyerschloß am 22.08.2022

Bei bedecktem Himmel starteten 10 Mitglieder der Waldvereinssektion Dreisessel zur Wanderung auf den Tummelplatz und Großalmeyerschloß. Vom Parkplatz Sagwassersäge ging der Weg, geführt von Lorenz Wurm, mäßig bergan zum Tummelplatz. Auf diesem früheren Schachten in 1140 m Höhe weideten bis in die 50er Jahre Rinder und Schafe von umliegenden Bauern. Das dort stehende Haus, damals Unterkunft der Bauern, dient heute dem Nationalpark als Forschungsstation. Natürlich wurde das Großalmeyersschloß – auch Hohlstein – ein imposantes Felsgebilde in 1196 m mit schönem Blick nach Osten und Süden, erstiegen. Nach der Mittagspause auf diesem schönen Platz ging es Richtung Lusen bis zur Abzweigung des Weges, der entlang des Sagwassers vorbei an der Sagwasserklause zum Ausgangspunkt führt. Die gemütliche Einkehr in Neuschönau beendete die 4stündige Wanderung.

Bericht: Christa Hartl/Christa Weber Fotos: Helga Ascher