Wanderung zum Hessenstein am 29.06.2018

Bei noch angenehmen Temperaturen starteten 11 Mitglieder des Waldvereins
Sektion Dreisessel zur Wanderung auf den Hessenstein. Über schöne Wald-
und Wiesenwege führte der Weg zu dem markanten Steingebilde, welches
878 m hoch zwischen Eppenschlag und Klingenbrunn liegt. Ein Kreuz ziert
den Gipfel, der natürlich von den meisten erklommen wurde. Diese
markanten Felsen treten relativ oft im Bayerischen Wald auf, da sie die
Baumwipfel überragen, ist die Aussicht entsprechend gut. Nach
ausgiebiger Pause und Brotzeit wurde auf dem Rückweg im historischem
Tafernwirtshaus in Daxberg eingekehrt.

 

Wanderung von Zenting zum Aschenstein am 24.06.2018

Bei trübem Wetter machten sich Mitglieder der Waldvereinssektion Dreisessel auf den Weg zum Aschenstein. Ausgangspunkt war Zenting, von dort führt ein recht steiler Weg in gut 2 Stunden zu der Felsgruppe kleiner Aschenstein. Die Aussicht geht über das Dreiburgenland bis zur Donau, ein kleines Kreuz ziert den Felsen, auch ein Gipfelbuch liegt auf. Nach einer verdienten Rast, auch das Wetter wurde immer besser, wurde der ebenfalls steile Abstieg auf einer anderen Variante angetreten und der Kammbräu in Zenting erreicht, wo ein vorzügliches Mittagessen auf die Wanderer wartete. Krönender Abschluß des schönen Tages war der Besuch der Burganlage Ranfels, die imposant auf riesigen Felsen erbaut wurde. Ein interessanter Weg führt um die ganze Anlage, im Innenhof befindet sich die Pfarrkirche, die natürlich besucht wurde. Auf der Rückfahrt wurde noch die bei Schlinding zu Ehren Papst Benedikts errichtete Schöpfungskapelle besichtigt.

Bericht und Fotos: Christa Weber   Kirchenfotos: Lydia Saiko

 

 

 

 

Wanderung nach Dobra am 27.5.2018

Eine stattliche Anzahl Wanderer der Waldvereinssektion Dreisessel unternahm eine Wanderung nach Dobra im tschechischen Nationalpark Sumava. Startpunkt war die Bahnstation Nove Udoli, hier wurde der Zug nach Volary bestiegen. Am Bahnhof Cerny Kriz – auch tschechische Züge haben Verspätung! – mußte 20 Minuten auf einen Gegenzug gewartet werden. In Volary begann die Wanderung, zuerst durch bunte Blumenwiesen und Wälder, dann durch ein Torfmoor mit interessanter Vegetation. Das Dörfchen Dobra – übrigens Dorfkulturerbe – wurde nach ca. 2 Stunden erreicht und im historischen Gasthaus eingekehrt. Die teilweise liebevoll restaurierten Häuser befinden sich außer einer kleinen Kapelle und dem ehemaligen Schulhaus alle auf der rechten Seite der Straße. Auch das Geburtshaus der böhmischen Dichterin Rosa Tahedl, die 1917 in Dobra geboren wurde und erst 1964 nach Deutschland kam, wurde bewundert. Der Rückweg führte nach Cerny Kriz, wo wieder der Zug nach Nove Udoli bestiegen wurde.

Bericht: Christa Weber   Fotos: Maria Garnitz, Gruppenbild: Christa Weber

Kulturfahrt nach Straubing 29.04.2018

Wir besichtigen gemeinsam mit unseren Freunden der Sektion Freyung die alte Herzogsstadt Straubing an der Donau. Bei einer Stadtführung lernen wir die Geschichte von Straubing auf sehr unterhaltsame Weise kennen. Höhepunkt ist das römische Museum mit seinen Schätzen und prunkvollen Masken. Im Zentrum befindet sich die vor 800 Jahren gegründete Neustadt und das wird 2018 gefeiert.
Agnes Bernauer, die nicht standesgemäße Ehefrau Herzog Albrechts III., die 1435 in Straubing als Hexe ertränkt wurde. Der Rathausbrand am 25.11.2016, der große Teile des historischen Gebäudes vernichtete, war ein schwarzer Tag in der Geschichte der Stadt. Der gotische Stadtturm, Wahrzeichen Straubings, das barocke Juwel der Ursulinenkirche- letztes gemeinsames Werk der Gebrüder Asam und nicht zu vergessen die beiden spätgotischen Hallenkirchen St. Jakob und Hl. Geist, die Klosterkirche der Karmeliten.
Auch Wolfgang Amadeus Mozart hat seine Spuren in Straubing hinterlassen, denn sein Freund Schikaneder war ein Straubinger. Zum Abschluss kehren wir im historischen Gasthaus „Zum Geiss“ auf ein leckeres Mittagessen ein.
Nachmittags spazieren wir an der Aiterach entlang nach Aiterhofen und besichtigen die historische romanische Kirche. Den Tag beenden wir mit einer Fahrt auf den Bogenberg mit einer zünftigen Brotzeit und das alles bei schönstem sonnigen Frühlingswetter.

Bericht: Lilly Vos  Fotos: Lilly Vos und Dr. Dillinger

Wanderung an der Ilz von Kalteneck nach Fürsteneck am 18.03.2018

Bei gar nicht frühlingshaften Temperaturen machten sich Mitglieder der Waldverein-Sektion Dreisessel auf zur Wanderung an der Ilz von Kalteneck über Schrottenbaummühle nach Fürsteneck. Interessant sind die letzten Befestigungen an der Schönberger Triftsperre, eine Brücke darüber gibt schöne Ausblicke zum hoch gelegenen Schloß mit Kapelle frei. Der kurze steile Anstieg zum Schloß Fürsteneck wurde gut gemeistert, wartete doch in der Gaststätte ein gepflegtes Mittagessen auf die Wanderer. Natürlich wurde anschließend die z.Z. im Schloß befindliche kleine, aber feine Ausstellung des Künstlers Josef Fruth sowie seiner Künstlerfreunde Niedermayer, Steppes und Waltjen besichtigt. Der Rückweg auf der linken Seite der rauschenden, schwarzen Ilz führte nahe der Trasse der Ilztalbahn zurück zum Ausgangspunkt.

Bericht: Christa Weber  Fotos: Lydia Saiko

Wanderung am 18.02.2018 zum Dreisessel

Der „Hausberg“ Dreisessel war das erste Ziel im neuen Wanderjahr. Neun Personen starteten ab Frauenberg durch herrlich verschneiten Winterwald und in 1½ Stunden war der Gipfel erreicht. Natürlich wurde im vereinseigenem Unterkunftshaus eingekehrt und die Reserven wieder aufgefüllt.

Bericht und Fotos: Christa Weber

 

Jahresprogramm 2018

Liebe Mitglieder und Freunde des Waldvereins, liebe Wanderfreunde!

Das neue Jahresprogramm ist online. Für das Jahr 2018 haben wir wieder schöne Wanderungen und Ausflüge zusammengestellt. Zu allen Veranstaltungen sind Sie herzlich eingeladen.

Alle Veranstaltungen und Informationen: Jahresprogramm 2018

15. 10. 2017 Wanderung zum Dreisessel

Bei herrlichem Herbstwetter machten sich zahlreiche Wanderer der
Waldvereinssektion Dreisessel auf zur alljährlichen Abschlußwanderung
auf den Hausberg Dreisessel. Startpunkt war das Rosenberger Gut in
Lackenhäuser, bezeichnend auch der Name des Wanderweges „Witikosteig“.
Dieser Weg ist benannt nach der historischen Erzählung „Witiko“ von
Adalbert Stifter, der den Roman bei einem seiner vielen Aufenthalte im
Rosenberger Gut verfasste. Der anfangs recht steile Weg ging bald über
in einen gut begehbaren Waldsteig, in zwei Stunden war das vereinseigene
Unterkunftshaus erreicht. Neben dem Weg waren einige zeitgenössische
Kunstwerke mit Zitaten von Adalbert Stifter zu bewundern. Im Gasthaus
warteten schon einige Nicht-Wanderer, gemeinsam wurde das Mittagessen
eingenommen. Einige Unermüdliche gingen noch über den Hochkammweg ins
Tal. Gemeinsam wurde der Tag in der warmen Herbstsonne im Biergarten des
Rosenberger Gutes beendet.

Bericht: Christa Weber

Fotos: Maria Garnitz

24. 09. 2017 Wanderung zu den Sonnwendsteinen

Ausgangspunkt der Wanderung war Hinterfirmiansreut. Bereits nach etwa 500 m wurde die Landesgrenze zu Tschechien erreicht. Auf Wald- und Wiesenwegen ging es bergab und wieder leicht bergauf, vorbei an verfallenen Hofstellen und Marterln nach Unterlichtbuchet und Oberlichtbuchet. Oberlichtbuchet wurde Ende des 18.Jahrhunderts gegründet, der Ort bestand zuletzt aus 40 Häusern und etwa 200 Einwohnern. Nach der Vertreibung, Ende des 2. Weltkrieges wurde der Ort eingeebnet und es sind nur noch die Überreste der Grundmauern, der Steinterrassen und die Ruine des 1798 gebauten Schulhauses zu sehen. Vorbei an der ehemaligen Hofstelle des Irglbauern führte ein kurzer Waldweg schließlich zu den Sonnwendsteinen (1016 m) oder auch Heidensteine genannt. Hier wurde bei wärmenden Sonnenstrahlen Brotzeit gemacht. Anschließend ging es wieder bergab, vorbei an Josefstal zurück nach Hinterfirmiansreut. Nach einer landschaftlich reizvollen Wanderung kehrten die Teilnehmer noch im Gasthaus “Bärenhof” zu einer gemütlichen Runde ein.

Bericht und Fotos: Maria Garnitz

 

27.08.2017 Wanderung über die Steinbachklause zur großen Kanzel

Die große Kanzel im Fels-Wander-Gebiet Nationalpark war das Ziel von
fünfzehn Wanderfreunden der Waldvereinssektion Dreisessel. Los ging der
schöne ca. dreistündige Rundweg vom Parkplatz Jägerstrassl (Mauth) entlang des
wilden Steinbaches zur Steinbachklause, wo die erste Pause gemacht wurde. Beim weiteren Weg durch urigen Bergmischwald wurden zur Freude
der Pilzfreunde viele Steinpilze gefunden. Die große Kanzel, ein
imposanter Felsen mit Gipfelkreuz, wurde natürlich bestiegen und die
herrliche Aussicht auf die Höhenzüge des Bayerwaldes genügend bewundert.
Nachdem alle wieder frohgemut beim Parkplatz eintrafen, wurde der schöne
Tag mit einer Einkehr in Mauth abgerundet.

Bericht und Gruppenfoto: Christa  Weber      Fotos: Maria Garnitz, Lydia Saiko