Fahrt nach Haslach am 18.11.2018

Bei schönem, aber kalten Herbstwetter traten 19 Mitglieder die Fahrt nach Haslach an der Mühl an. Von den zahlreichen Museen, die im oberöstereichischem Markt beheimatet sind, wurde das Webereimuseum besichtigt. Bei einer sehr interessanten Führung erfuhren die Teilnehmer vieles über Grundlagen zu textilen Materialien und Techniken, bekamen alle Verarbeitungsschritte der Flachsaufbereitung sowie die Entwicklung der Handwebstühle bis hin zur Jacqardmaschine ausführlich erklärt. Anschließend brachen die Teilnehmer auf zu einer Wanderung an der Mühl, in einer Stunde war die Teufelsmühle erreicht. Ein vorzügliches Mittagessen in historischem Ambiente wartete hier auf die mittlerweile hungrigen Wanderer. Einige besichtigten noch die gotische Wehrkirche und die mittelalterliche Wehrmauer und -turm.

Bericht: Christa Weber                     Fotos: Lydia Saiko

Wanderung zur Teufelschüssel am 21.10.2018

Die monatliche Wanderung der Waldvereinssektion Dreisessel führte im
Oktober auf die Teufelschüssel. Auf dem Glashüttenweg ging es zunächst
Richtung Grenzübergang, bald war der Parkplatz Oberschwarzenberg
erreicht. Bevor der Aussichtsfelsen am Südhang des Plöckensteines
bestiegen wurde, besuchten die Wanderer die sagenumwobene
„Putzniglluka“. Im unübersichtlichen Gelände, das mit unzähligen
Felsgruppen und Windwürfen durchzogen ist, wurde die mehrteilige
Naturhöhle gefunden. Diese Höhle, entstanden durch übereinanderliegende,
mächtige Granitblöcke, diente in früheren Zeiten Wilderern und
Schmugglern und später dem Einsiedler Nikolaus Putz als Unterschlupf.
Nach dieser interessanten Exkursion wurde auf dem schönen Gelände der
Felsgruppe Teufelschüssel Pause und Brotzeit gemacht. Übrigens soll aus
den schüsselartigen Vertiefungen auf dem Felsen der Teufel gegessen
haben, daher der Name. Auf dem Rückweg wurde in Oberschwarzenberg
eingekehrt und auf schönem Rundweg wieder der Ausgangspunkt Rosenberger
Gut erreicht.

 

Bericht: Christa Weber                 Fotos: Christa Weber und Lydia Saiko

Wanderung zum Dreisessel am 30. 09. 2018

Bei herrlichem Herbstwetter starteten 15 Mitglieder vom Parkplatz Oberschwarzenberg, um den Heimatberg Dreisessel zu ersteigen. Zum Aufstieg wurde der etwas moderatere Witikosteig gewählt, in 1,5 Stunden war das Unterkunftshaus erreicht. Da an diesem Sonntag das 2017 neu errichtete Gipfelkreuz auf dem Hochstein den kirchlichen Segen erhalten sollte, war der Menschenauflauf entsprechend groß. Um 11 Uhr begann bei der Nepomuk-Neumann-Kapelle die Messe, anschließend wurde auf dem Gipfel das Kreuz geweiht. Im Unterkunftshaus trafen die Wanderer dann auf einige Mitglieder, die den Berg mit dem Auto bezwangen, gemeinsam wurde das Mittagessen eingenommen. Es wurde beschlossen, für den Abstieg die schwierigere Variante über Hochkamm-Dreiländereck-Schwarzenberger Weg zu nehmen. Müde, aber voll mit tollen Eindrücken ging der Tag zu Ende.

Bericht: Christa Weber      Fotos: Christa Weber, Lydia Saiko, Maria Garnitz

Wanderung Föhraufilz am 19.08. 2018

12 Personen starteten in Spiegelau zur Wanderung über`s Föhraufilz zur neu renovierten Racheldiensthütte. An dem Aussichtsturm beim Föhraufilz wurde Brotzeit gemacht. Der Weg führte früher über das sogenannte Ochsenklavier, Rinder konnten über einen angelegten Bohlenweg somit sicher über das Filz zu den Weiden gebracht werden. Heute wird der Wanderweg umgeleitet, die fast schon herbstliche Vegetation durch das Filz ist wunderschön. Nach ca. 3 Std. war die Diensthütte erreicht, nach ausgiebiger Sitzweil wurde der Rückweg bequem im Igelbus angetreten.

Bericht: Christa Weber     Fotos: Lydia Saiko

Wanderung zum Hessenstein am 29.07.2018

Bei noch angenehmen Temperaturen starteten 11 Mitglieder des Waldvereins
Sektion Dreisessel zur Wanderung auf den Hessenstein. Über schöne Wald-
und Wiesenwege führte der Weg zu dem markanten Steingebilde, welches
878 m hoch zwischen Eppenschlag und Klingenbrunn liegt. Ein Kreuz ziert
den Gipfel, der natürlich von den meisten erklommen wurde. Diese
markanten Felsen treten relativ oft im Bayerischen Wald auf, da sie die
Baumwipfel überragen, ist die Aussicht entsprechend gut. Nach
ausgiebiger Pause und Brotzeit wurde auf dem Rückweg im historischem
Tafernwirtshaus in Daxberg eingekehrt.

 

Wanderung von Zenting zum Aschenstein am 24.06.2018

Bei trübem Wetter machten sich Mitglieder der Waldvereinssektion Dreisessel auf den Weg zum Aschenstein. Ausgangspunkt war Zenting, von dort führt ein recht steiler Weg in gut 2 Stunden zu der Felsgruppe kleiner Aschenstein. Die Aussicht geht über das Dreiburgenland bis zur Donau, ein kleines Kreuz ziert den Felsen, auch ein Gipfelbuch liegt auf. Nach einer verdienten Rast, auch das Wetter wurde immer besser, wurde der ebenfalls steile Abstieg auf einer anderen Variante angetreten und der Kammbräu in Zenting erreicht, wo ein vorzügliches Mittagessen auf die Wanderer wartete. Krönender Abschluß des schönen Tages war der Besuch der Burganlage Ranfels, die imposant auf riesigen Felsen erbaut wurde. Ein interessanter Weg führt um die ganze Anlage, im Innenhof befindet sich die Pfarrkirche, die natürlich besucht wurde. Auf der Rückfahrt wurde noch die bei Schlinding zu Ehren Papst Benedikts errichtete Schöpfungskapelle besichtigt.

Bericht und Fotos: Christa Weber   Kirchenfotos: Lydia Saiko

 

 

 

 

Wanderung nach Dobra am 27.5.2018

Eine stattliche Anzahl Wanderer der Waldvereinssektion Dreisessel unternahm eine Wanderung nach Dobra im tschechischen Nationalpark Sumava. Startpunkt war die Bahnstation Nove Udoli, hier wurde der Zug nach Volary bestiegen. Am Bahnhof Cerny Kriz – auch tschechische Züge haben Verspätung! – mußte 20 Minuten auf einen Gegenzug gewartet werden. In Volary begann die Wanderung, zuerst durch bunte Blumenwiesen und Wälder, dann durch ein Torfmoor mit interessanter Vegetation. Das Dörfchen Dobra – übrigens Dorfkulturerbe – wurde nach ca. 2 Stunden erreicht und im historischen Gasthaus eingekehrt. Die teilweise liebevoll restaurierten Häuser befinden sich außer einer kleinen Kapelle und dem ehemaligen Schulhaus alle auf der rechten Seite der Straße. Auch das Geburtshaus der böhmischen Dichterin Rosa Tahedl, die 1917 in Dobra geboren wurde und erst 1964 nach Deutschland kam, wurde bewundert. Der Rückweg führte nach Cerny Kriz, wo wieder der Zug nach Nove Udoli bestiegen wurde.

Bericht: Christa Weber   Fotos: Maria Garnitz, Gruppenbild: Christa Weber

Kulturfahrt nach Straubing 29.04.2018

Wir besichtigen gemeinsam mit unseren Freunden der Sektion Freyung die alte Herzogsstadt Straubing an der Donau. Bei einer Stadtführung lernen wir die Geschichte von Straubing auf sehr unterhaltsame Weise kennen. Höhepunkt ist das römische Museum mit seinen Schätzen und prunkvollen Masken. Im Zentrum befindet sich die vor 800 Jahren gegründete Neustadt und das wird 2018 gefeiert.
Agnes Bernauer, die nicht standesgemäße Ehefrau Herzog Albrechts III., die 1435 in Straubing als Hexe ertränkt wurde. Der Rathausbrand am 25.11.2016, der große Teile des historischen Gebäudes vernichtete, war ein schwarzer Tag in der Geschichte der Stadt. Der gotische Stadtturm, Wahrzeichen Straubings, das barocke Juwel der Ursulinenkirche- letztes gemeinsames Werk der Gebrüder Asam und nicht zu vergessen die beiden spätgotischen Hallenkirchen St. Jakob und Hl. Geist, die Klosterkirche der Karmeliten.
Auch Wolfgang Amadeus Mozart hat seine Spuren in Straubing hinterlassen, denn sein Freund Schikaneder war ein Straubinger. Zum Abschluss kehren wir im historischen Gasthaus „Zum Geiss“ auf ein leckeres Mittagessen ein.
Nachmittags spazieren wir an der Aiterach entlang nach Aiterhofen und besichtigen die historische romanische Kirche. Den Tag beenden wir mit einer Fahrt auf den Bogenberg mit einer zünftigen Brotzeit und das alles bei schönstem sonnigen Frühlingswetter.

Bericht: Lilly Vos  Fotos: Lilly Vos und Dr. Dillinger

Wanderung an der Ilz von Kalteneck nach Fürsteneck am 18.03.2018

Bei gar nicht frühlingshaften Temperaturen machten sich Mitglieder der Waldverein-Sektion Dreisessel auf zur Wanderung an der Ilz von Kalteneck über Schrottenbaummühle nach Fürsteneck. Interessant sind die letzten Befestigungen an der Schönberger Triftsperre, eine Brücke darüber gibt schöne Ausblicke zum hoch gelegenen Schloß mit Kapelle frei. Der kurze steile Anstieg zum Schloß Fürsteneck wurde gut gemeistert, wartete doch in der Gaststätte ein gepflegtes Mittagessen auf die Wanderer. Natürlich wurde anschließend die z.Z. im Schloß befindliche kleine, aber feine Ausstellung des Künstlers Josef Fruth sowie seiner Künstlerfreunde Niedermayer, Steppes und Waltjen besichtigt. Der Rückweg auf der linken Seite der rauschenden, schwarzen Ilz führte nahe der Trasse der Ilztalbahn zurück zum Ausgangspunkt.

Bericht: Christa Weber  Fotos: Lydia Saiko